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Urban Jungle Für Leute mit schwarzem Daumen

Du bist Fan vom Urban Jungle Trend? Hättest am liebsten überall in Deiner Wohnung Pflanzen aber Dein schwarzer Daumen macht Dir einen Strich durch die Rechnung? Dann haben wir hier ein paar Tipps für Dich.

Bring den Jungle in Deine vier Wände – überleben garantiert!

1. Tapete / 2. Prints / 3. Textilien / 4. Deko / 5. Geschirr / 6. Möbel / 7. Bücher


1. TAPETE

Bring den Urban Jungle Trend an Deine Wand. Mit coolen Mustertapeten zauberst Du ganz schnell grüne Landschaften. Die richtige Tapete schafft spannende Momente und coole Hingucker.



Yasuni Tapete Sattgrün von Graham & Brown
Yasuni Tapete Sattgrün von Graham & Brown (Affiliate Link)


2. PRINTS

Prints von Pflanzen, Blumen und Co. lassen viel Spielraum für kreative Wände. Gestalte Deine Urban Jungle Gallery Wall so, wie sie Dir gefällt, und tausche die Bilder je nach Lust und Laune – oder nach Jahreszeit? Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

3. TEXTILIEN

Eine kuschelige Decke, ein Kissen mit Monstera-Print. Textilien mit Jungle Print schaffen hübsche Akzente auf Deinem Sofa, Bett & Co. Ein easypeasy Trick für Urban Jungle Feeling.

4. DEKO

Eine Vase in Grün, eine goldene Gießkanne vor Deiner Dschungel Tapete hier und zack kommt das Urban Jungle Feeling von ganz alleine.

5. GESCHIRR

Bring den Urban Jungle Trend auf Deinen Esstisch!

6. MÖBEL

Samtig grüne Sofas, Rattan und Leder: Besonders Naturmaterialien lassen Dein Zuhause gemütlich wirken und bilden einen besonders schönen Einklang mit Accessoires im Urban Jungle Stil.

7. BÜCHER

Du willst an Deinem schwarzen Daumen arbeiten und einen echten Dschungel in Deiner Wohnung schaffen? Dann geben Dir diese Ratgeber alle Tipps, die Du brauchst. Teile Deine Ergebnisse mit uns auf Instagram und nutze den Hashtag #hellowelovescandi.

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Jedes Jahr dasselbe Dilemma: Weihnachten steht kurz vor der Tür und Du hast keine Idee, was Du Deinem Freund, Vater oder Opa schenken sollst. Kein Problem! Wir haben hier ein paar tolle Geschenkideen für Dich.

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Minimalismus Die Kunst des Weglassens

Das Thema Minimalismus ist mir dieses Jahr sehr häufig begegnet und hat mich neugierig gemacht. Ich habe mir die Frage gestellt, was Minimalismus auszeichnet und wie man den Lifestyle im Home und Living Bereich umsetzen kann. Eines ist mir dabei klar geworden: weniger ist oft mehr.

Minimalismus - Was verbirgt sich hinter dem Lifestyle?

In unseren Wohnräumen steht Minimalismus vor allem für die große Kunst des Weglassens. Wer sich von allfälligem Ballast trennt, befreit Geist und Seele von Gewichten, die den gesamten Organismus in seiner Entwicklung und Entfaltung einschränken können. Ganz im Gegensatz zum „Gelsenkirchener Barock“, zu kunterbuntem Nippes und anderweitig überfrachteten Wohnungen stehen die puristischen Entwürfe von Vertreter des minimalistischen Designs wie der Japaner Naoto Fukasawa und der Belgier Maarten Van Severen.

Im Bereich Wohnen und Einrichten spielen skandinavische Designer eine Vorreiterrolle, so beispielsweise die Schweden Daniel Svahn mit cleveren Schranksystemen und opulenten Holzvasen und Björn Dahlström mit den „Superstructure“- Sesseln sowie der norwegische Leuchtendesigner Daniel Rybakken und natürlich die namhaften dänischen Designer Arne Jacobsen oder Poul Kjærholm. Allesamt stehen sie für einen klaren, sachlichen und reduzierten Stil, der sich peu à peu aus Wurzeln entwickelte, die lange vor der Entstehung des Minimalismus-Begriffs existierten.

Der berühmte deutsch-amerikanische Architekt Ludwig Mies van der Rohe hatte den gängigen Slogan „Weniger ist mehr“ geprägt: Van der Rohe sorgte schon in den 1920er Jahren mit seiner "Haut-und-Knochen-Architektur" für Aufsehen: Er kreierte Wohnraummöbel mit Stahlrahmen und überbordenden Glasfassaden, die draußen und drinnen vereinen und somit den „totalen Raum“ entstehen lassen sollten. Dieter Rahms, Designer des 1960 erschienenen Regalsystems „606“, wandelte den Slogan treffend um in „Weniger, aber besser“. Beide Slogans sind Synonyme für die minimalistischen Strömungen in der Wohnkultur.
Im Verlauf der 1980er Jahre hatte minimalistisches Design die ersten Höhepunkte: Mit glatten Oberflächen, klarer und deutlicher Linienführung sowie mit den Farben Grau, Weiß und Schwarz bildeten minimalistische Strömungen deutliche Gegenpositionen zu der sogenannten Postmoderne.

Minimalistisch wohnen

Bis heute gibt es diese Grenze: Minimalistische Wohnkultur soll im eigentlichen Sinn „supernormal“ sein, wie es der renommierte britische Möbeldesigner Jasper Morrison einmal formuliert hatte. Wohnungseinrichtungen im minimalistischen Stil sind demnach das glatte Gegenteil zu verspielten Formen, die oft nicht zweckmäßig sind und so die Bedürfnisse des Nutzers ganz einfach übergehen.
Statt vordergründiger Deko-Absicht sind Benutzerfreundlichkeit und Bescheidenheit die Kennzeichen des Minimalismus. Angesagt ist funktionales Design - reiner Funktionalismus allerdings auch nicht. Nicht die simple Funktion, sondern die Ästhetik des Produkts steht im Fokus.

Klarheit und Struktur

Schlicht und reduziert – Minimalismus in der Wohnkultur lässt sich so am besten beschreiben. Wer vorhat, seine eigenen „vier Wände“ ohne Schnickschnack minimalistisch einzurichten, sollte zuerst planen, was überflüssig ist und sich anschließend konsequent von alten Dekorationen, buntem Nippes und Schnörkelmöbeln trennen.

Whatnot CU
via Bolia

In der Farbgestaltung spielt ruhiges, helles Weiß die Vorreiterrolle. Reines Weiß weitet den jeweiligen Raum optisch und lässt sich vielfältig kombinieren. Kombinationen mit dunkleren Kontrastfarben wie Grau oder Schwarz beugt Sterilität vor – Akzente mit Möbeln, Kissen oder Textilien in diesen sogenannten Nichtfarben werden zu schönen Highlights und entsprechen gleichzeitig den puristischen Intensionen der Minimalismus-Fans.

Akzente setzen

Ausgewählte puristisch gestaltete, eher filigrane Möbelstücke haben mit allfälligem Rokokoinventar rein gar nichts gemeinsam – statt Staub anzuziehen brillieren sie mit durchdachter Funktionalität, mit Zeitlosigkeit und mit hohem Wert. Glasflächen dominieren Schränke und Tische, große Fenster und Glastüren bringen mehr Weite und Leichtigkeit in die Räume. In dieser Offenheit werden hochwertige Typografie-Poster und geometrisch gemusterte Wohntextilien wie Vorhänge, Kissen und Decken zu passenden Eyecatchern. Körbe und Boxen sorgen für die unverzichtbare Übersicht und Ordnung. Keramik in erdigen Tönen, weiße Blockkerzen, aufwendig gestaltete Coffee Table Books sind Beispiele für sorgfältig ausgewählte und aufeinander abgestimmte Home-Accessoires, die die cleane und puristische Attitüde hervorragend ergänzen.

    

Minimalistisch oder pompös - welchen Wohnstil bevorzugt Ihr? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

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